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CED Activities Info 2015/04 DE


Ausgabe 4 – September 2015

 

IN DIESER AUSGABE

 
 

TEIL I - AKTIVITÄTEN DES CED

CED-vorstandssitzung in Brüssel

Am 11. September kam der CED-Vorstand in Brüssel zu seiner vierteljährlichen Sitzung zusammen. Die Mitglieder bilanzierten die Aktivitäten der Arbeitsgremien des CED und erörterten die politischen Entwicklungen auf EU-Ebene seit der letzten Vorstandssitzung im Mai. Der Vorstand beschloss die Teilnahme des CED an der Gemeinsamen Maßnahme zur Unterstützung des Gesundheitstelematiknetzes (“JAseHN”) als kollaborierender Partner (einen früheren Beitrag zu diesem Thema finden Sie hier) und die Mitarbeit an der neuen Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung von EU-Leitlinien für die Bewertung der Validität von Daten für die Verlinkung von Gesundheits-Apps mit elektronischen Patientenakten, die von der GD CONNECT der Europäischen Kommission im Anschluss an das mHealth Stakeholder-Treffen im Juni eingesetzt worden war. Ferner erörterte der Vorstand die Vorbereitungen des nächsten Präsidentschaftstrios, Mehr dazu

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Infektionskontrolle und Abfallmanagement: treffen mit dem ECDC

Am 18. September kam die Arbeitsgruppe Infektionskontrolle und Abfallmanagement in Zypern zusammen, um den Entwurf einer Stellungnahme des CED zur Abwasserentsorgung zu diskutieren und u.a. die Kreislaufstrategie (Änderungen der Abfallrahmenrichtlinie werden bis Ende 2015 erwartet) sowie die Initiative der Kommission zur Maximierung der Wiederverwendung von Wasser in der EU zu erörtern. Ferner nutzte die Arbeitsgruppe die Gelegenheit Mehr dazu

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Arbeitsgruppe Ausbildung erörtert Facharztausbildung in der Zahnmedizin

Am 9. September erörterte die Arbeitsgruppe Ausbildung und Berufsqualifikationen im Rahmen einer Online-Sitzung die Stellungnahme des CED zur Fachzahnarztausbildung und zum Tätigkeitsbereich von Fachzahnärzten. Die Aussprache war fruchtbar, allerdings bedarf dieses Thema noch einer weiterführenden Diskussion unter den CED-Mitgliedern. Ferner diskutierte die Arbeitsgruppe die externen Beziehungen des CED mit der ADEE und der EDSA und befasste sich im Anschluss mit den geplante EU-Aktivitäten zur beruflichen Weiterbildung von Angehörigen der Gesundheitsberufe und dem ESCO-Projekt. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet am 4. März 2016 in Brüssel statt.

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Board Task Force Binnenmarkt erörtert Austausch von Arbeitskräftedaten und unterstützt Standpunkt des Rates zum Datenschutz

Die Board Task Force Binnenmarkt trat am 10. September in Brüssel zusammen, um die Antwort des CED auf einen Fragebogen sowie eine Stellungnahme zu einer Reihe von Empfehlungen zu Daten über Fachkräfte im Gesundheitswesen im Rahmen von Arbeitspaket 4 der Joint Action on EU health workforce planning and forecasting zu erörtern und auszuarbeiten. Die Fragen bezogen sich auf die Rolle, die der CED und nationale Zahnärzteverbände und -kammern spielen könnten, Mehr dazu

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BTF Freie Berufe

Auf ihrer Online-Sitzung am 7. September erörterte die CED Board Task Force Freie Berufe die laufenden Aktivitäten und befasste sich mit der Arbeit der Europäischen Kommission im Bereich der freien Berufe, insbesondere der im Rahmen des Aktionsplans Unternehmertum 2020 eingesetzten Arbeitsgruppe 'Stärkung der Geschäftstätigkeit der freien Berufe'. Die Mitglieder der Task Force erörterten eine parlamentarische Anfrage zu den Aktionslinien für die Stärkung der Geschäftstätigkeit der freien Berufe, die im Jahr 2014 von der Arbeitsgruppe erstellt worden waren. Die Anfrage war in der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments am 8. September erörtert worden. In ihrer Antwort teilte die Kommission mit, dass der endgültige Bericht der Arbeitsgruppe bis zum Jahresende abgeschlossen sein wird. Ferner teilte die Kommission mit, dass sie am 21. Oktober die Binnenmarktstrategie verabschieden wird. In dieser sollten erneut regulatorische Hürden ermittelt werden und Maßnahmen zum Abbau von Regulierungen erwogen werden, um die Realisierung des Dienstleistungsbinnenmarktes weiter voranzutreiben.

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Normungsfragen

Am 3. Juli richtete der CED zusammen mit dem Ständigen Ausschuss der Europäischen Ärzte (CPME) und dem europäischen Krankenhausverband (European Hospital and Healthcare Federation - HOPE) ein Schreiben an den Präsidenten der Europäische Kommission, Jean-Claude Juncker, um ihre Besorgnis über die Normung von Gesundheitsdienstleistungen zum Ausdruck zu bringen. Die Stellungnahme des CED zur Normung von Gesundheitsdienstleistungen kann hier abgerufen werden. Mehr dazu

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CED auf Jahrestagung der Zahnärztlichen Hochschullehrer

Vom 26. - 29. August nahm der Vorsitzende der CED-Arbeitsgruppe Ausbildung und Berufsqualifikationen, Prof. Dr. Paulo Melo, an der Jahrestagung der ADEE in Szeged, Ungarn, teil, die in diesem Jahr unter dem Motto "Gemeinsam lernen, um Mundgesundheit und Lebensqualität zu verbessern" stand. In den vier Tagen hatte er Gelegenheit zur Teilnahme an verschiedenen Workshops und Sonderveranstaltungen, insbesondere zu den Themen Ethik und Recht sowie lebenslanges Lernen. Auf der Jahrestagung wählte die ADEE auch einen neuen Mehr dazu

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Zusammenarbeit mit europäischen Zahnmedizinstudenten

Im Rahmen des Galadinners der ADEE Jahrestagung am 28. August traf sich der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Prof. Dr. Paulo Melo, mit dem neuen Vorstand der European Dental Students Association (EDSA). Die Vertreter beider Verbände erörterten das bilaterale Treffen, das für den 9. Oktober in den Räumlichkeiten des CED in Brüssel anberaumt ist, insbesondere die Ermittlung von Bereichen von gemeinsamem Interesse und Möglichkeiten zur Vertiefung der weiteren Zusammenarbeit. Mehr dazu

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CED-Arbeitsgruppen: zu- und Abgänge

An dieser Stelle möchten wir an die Mitglieder erinnern, die aus den Arbeitsgruppen ausgeschieden sind, und neue Mitglieder begrüßen. Wir danken Prof. Dr. Konstantinos Oulis, der die Arbeitsgruppe Ausbildung und Berufsqualifikationen verlassen wird, für seine langjährige Arbeit und sein unermüdliches Engagement für den CED und begrüßen herzlich die neuen Mitglieder, Prof. Dr. Fotios Tzerbos (Griechenland), Dr. Freddie Sloth-Lisbjerg (Dänemark) und Dr. Miguel Ángel López-Andrade Jurado (Spanien). Ein herzliches Willkommen geht ebenfalls an die neuen Mitglieder der Arbeitsgruppe Infektionskontrolle und Abfallmanagement, Dr. Jane Renehan (Irland) und Dr. Oleg Gladkov (Bulgarien), der Board Task Force Binnenmarkt, Frau Rocío Mirallas (Spanien) und der Board Task Force Ethik, Frau Ulrike Matthesieus (Vereinigtes Königreich).

Schülerwettbewerb soll junge Dänen zum zahnarztbesuch anregen

Untersuchungen belegen, dass viele junge Dänen den Gang zum Zahnarzt scheuen. Um diese Tendenz umzukehren hat der dänische Zahnärzteverband (DDA) Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an einem Wettbewerb eingeladen, mit dem Ziel, eine Kampagne zu entwickeln, um Heranwachsende stärker für die Wichtigkeit regelmäßiger Zahnarztbesuche zu sensibilisieren. Der DDA freut sich auf die Einsendung zahlreicher interessanter Vorschläge, die in gezielt an Jugendliche gerichtete Kampagnen einfließen können. Ferner hofft der Zahnärzteverband, dass auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs das Bewusstsein für die Bedeutung des regelmäßigen Zahnarztbesuches gestärkt wird.

Beitrag des dänischen Zahnärzteverbandes

BDA-kampagne für Steuer auf zuckerhaltige Getränke

In Großbritannien ist Zucker in die Schlagzeilen geraten. So setzt sich u.a. der bekannte englische Fernsehkoch Jamie Oliver für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke ein, um die Gesundheit von Kindern zu verbessern. Unterstützt wird er dabei von der Organisation "Sustain". Die British Dental Association (BDA) unterstützt die "Children's Food Campaign" von Sustain, in der die britische Regierung untere anderem dazu aufgefordert wird, eine Steuer von 20 Cent pro Liter zuckerhaltigem Getränk einzuführen. Die BDA ruft alle britischen Zahnärzte dazu auf, Eltern dafür zu sensibilisieren, die Menge und Häufigkeit des Verzehrs zuckerhaltiger Lebensmittel einzuschränken, um die Mundgesundheit ihrer Kinder zu schützen und für eine angemessen Mundgesundheitspflege Sorge zu tragen. Umfangreiches Informationsmaterial, darunter u.a. Videos, ein Informationsblatt, Poster und Social Media Infografiken, steht auf der BDA-Webseite unter https://www.bda.org/sugar bereit.

Beitrag des britischen Zahnärzteverbandes

Prognose des Zahnärztebedarfs in Finnland

Der finnische Zahnärzteverband (FDA) führt derzeit eine vorausschauende Untersuchung zur Ermittlung des Zahnärztebedarfs in Finnland im Jahr 2035 durch. Eine Prognose zur Entwicklung der Zahnärztezahl liegt der FDA vor (Abbildung). Demnach wird die Zahl der Zahnärzte in den kommenden Jahren leicht ansteigen. Die große Zahl an Zahnärzten, die in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren ihren Abschluss erlangt haben, wird in den kommenden zehn Jahren in den Ruhestand treten. Dennoch wird Finnland einen Anstieg der Zahl qualifizierter Zahnärzte verzeichnen, da die Zahl der Hochschulabsolventen die Zahl der in den Ruhestand gehenden Zahnärzte deutlich übersteigt.

Vorausinformationen über die Zahl der Zahnärzte, die zukünftig eine Beschäftigung finden, sind für die FDA außerordentlich wichtig. Sie können beispielsweise dazu verwendet werden, um die Zahl der Studienplätze für Zahnmedizinstudierende einer Revision zu unterziehen.

Allgemein wird davon ausgegangen, dass sich der Bedarf an zahnärztlichen Leistungen in Finnland in den kommenden Jahren erhöhen wird, da die Bevölkerung bei steigender Lebenserwartung ihre natürlichen Zähne länger behält. Gleichzeitig werden andere Faktoren wie beispielsweise Änderungen bei der Arbeitsverteilung und der Gesundheitspolitik, z.B. im Hinblick auf die Finanzierung, Auswirkungen auf den Bedarf an Zahnärzten haben.

Experten für öffentliche Finanzen gehen davon aus, dass aufgrund der von der finnischen Wirtschaft gesetzten Bedingungen ein höherer Versorgungsbedarf nicht zu einem entsprechend höheren Bedarf an Zahnärzten führen kann. Daher ist ein Anstieg der Produktivität von entscheidender Bedeutung.

Die Prognose stützt sich auf verschiedene umfassende Datenquellen. Im Frühjahr 2015 wurden die Mitglieder der FDA dazu befragt, wie sich nach ihrer Ansicht der Zahnärztebedarf entwickeln wird (50% stimmten zu, dass das derzeitige Verhältnis von aktiven Zahnärzten zu Einwohnern von eins zu 1200 auch in Zukunft angemessen sein wird). In der nächsten Phase soll ein umfangreiches Team von Experten dazu eingeladen werden, die Fragestellung aus verschiedenen Blickwinkeln zu erörtern. Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit der FDA im Rahmen der vorausschauenden Untersuchung ist die Beobachtung der Fortschritte der Joint Action on Health Workforce Planning and Forecasting (JAHWF), einem dreijährigen Projekt, das vom Gesundheitsprogramm der Europäischen Union finanziert wird, und an dem der CED als assoziierter Partner beteiligt ist.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den wissenschaftlichen Leiter der FDA Jaakko Koivumäki jaakko.koivumaki@hammaslaakariliitto.fi.

Beitrag des finnischen Zahnärzteverbandes Read more

8. Internationaler Kongress der AIO - IDA: eine grenzüberschreitende Erfolgsgeschichte

Eine engere Vernetzung der Zahnmedizin mit der Allgemeinmedizin verbunden mit den jüngsten technologischen Entwicklungen sind der Schlüssel für die Verbesserung der Mundgesundheit weltweit: so lautete die Konsenserklärung einer wichtigen Gruppe internationaler Experten auf dem 8. internationalen Kongress des italienischen Zahnärzteverbandes Associazione Italiana Odontoiatri (AIO), der vom 11. bis 13. Juni 2015 in Chia (Sardinien) stattfand. Der Kongress mit über 900 Besuchern aus mehr als 30 Ländern war ein beispielloser Erfolg. Unter dem Motto "Dentistry Beyond Borders" wurden dort die zukünftigen Herausforderungen für die Zahnheilkunde untersucht und darüber hinaus gezeigt, dass Zahnmedizin sich nicht mehr auf die Ästhetik eines perfekt wiederhergestellten Lächelns beschränken lässt, sondern den gesamten oralen und perioralen Bereich des Gesichts einschließt. Ein wichtiger Teil des Kongresses war der Mundgesundheitspolitik als einem universalen Thema gewidmet. Angesichts der Tatsache, dass Patienten in der Folge der Finanzkrise aus Sorge vor hohen Gebühren Zahnarztbesuche meiden, befasste sich der Präsident der AIO, Pierluigi Delogu, gemeinsam mit dem Sprecher der (FDI), Gerhard Seeberger, sowie Repräsentanten der American Dental Association (ADA) und anderer Zahnärzteorganisationen mit der Frage, welchen Beitrag Zahnärzte und Zahnarztverbände leisten können, um den Zugang zu zahnärztlicher Versorgung zu verbessern. Ihr Fazit lautete, dass Prävention das wirksamste Mittel zur Verringerung der negativen Folgen von dentalen Erkrankungen für einzelne Patienten, die Volkswirtschaft und die Gesellschaft insgesamt ist. Die AIO nutzte den Kongress als Podium zur Unterbreitung des Vorschlags, gemeinsam mit anderen Mittelmeeranrainerstaaten ein breites Angebot an Weiterbildungsprogrammen aufzulegen, das den ästhetischen Idealen der Patienten in einer sich stetig verändernden multiethnischen und multikulturellen Welt Rechnung trägt.

Beitrag der AIO

Einhelliges einvernehmen bei der Forderung nach Einführung von Spezialisierungen in der Zahnheilkunde in Spanien

Madrid, Juli 2015. - Der spanische Zahnärzteverband hat sich zusammen mit den ihm angeschlossenen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und der Konferenz der Studiendekane/innen für Zahnmedizin erstmalig darauf geeinigt, die spanischen Bildungs- und Gesundheitsministerien gemeinsam um die Einführung von Spezialisierungen in der Zahnheilkunde zu ersuchen.

Die Einigung wurde bei einem Treffen am 16. Juli erzielt, an dem Dr. Óscar Castro, Präsident des spanischen Zahnärzteverbandes, der Vorsitzende des Ausschusses für Spezialisierungen des Zahnärzteverbandes, der Präsident der Konferenz der Studiendekane/innen für Zahnmedizin sowie Repräsentanten der wissenschaftlichen Fachgesellschaften teilnahmen. Sie einigten sich auf ein Grundlagendokument zur Einführung von Spezialisierungen in der Zahnheilkunde, das in Kürze an das Bildungs- und an das Gesundheitsministerium übersendet wird.

Der spanische Zahnärzteverband, Hochschulen und die wissenschaftlichen Fachgesellschaften streben die Gleichstellung der offiziellen spanischen Qualifikationen mit denen der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union an, um den gleichberechtigten Zugang zu fachzahnärztlicher Ausbildung sicherzustellen. Das Dokument ist eine historische und prioritäre Forderung im Namen der spanischen Zahnärzteschaft und wird die Ausbildung von Fachkräften und das Versorgungsangebot für Patienten verbessern.

Die Einführung von zahnmedizinischen Fachrichtungen muss im Einklang mit EU-Richtlinien und dem spanischen Recht erfolgen und berührt nicht die Kompetenzen von Absolventen der Zahnmedizin oder den Zugang zu beruflichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Beitrag des spanischen Zahnärzteverbandes

For more information contact:
CED Brussels Office
Tel: + 32 2 736 34 29
ced@eudental.eu
http://www.eudental.eu

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